Mein Seelenpfad

Meine Andreas Goldemann Erfahrungen mit dem Onlinekurs Kraft der Ahnen

Meine Andreas Goldemann Erfahrungen mit dem Onlinekurs Kraft der Ahnen

Das Kratzen meines Füllhalters auf dem rauen Leinenpapier ist das einzige Geräusch in der Wohnung, während draußen der Nebel zäh über den Sanssouci-Park kriecht. Es ist Sonntagabend, der 15. Februar 2026, und ich habe gerade den letzten Querverweis für mein Archivprojekt „Kraft der Ahnen“ gesetzt. Vor mir liegt mein gelber Karteikasten, in dem nun exakt 45 neue Karten stecken – jede einzelne ein Destillat aus den letzten 14 Wochen, in denen ich mich durch die Schichten meiner Herkunft gegraben habe.

Kurzer Hinweis für dich: Einige Links in diesem Text sind Affiliate-Links. Wenn du darüber einen Kurs buchst, erhalte ich eine Provision, ohne dass es für dich teurer wird. Ich teile hier nur meine persönlichen Aufzeichnungen zu Kursen, die ich wirklich von der ersten bis zur letzten Minute durchgearbeitet und in meinem Heft dokumentiert habe.

Der Bestand des Unbewussten: Ein Archivprojekt am Sonntagmorgen

Als Bibliothekarin liebe ich Ordnung. Signaturen, Systematiken, klar definierte Bestände. Doch seit jenem Donnerstag im Herbst 2022, als mein Vater völlig unerwartet an einem Herzinfarkt starb, fühlte sich mein inneres Archiv an, als hätte jemand die Regale umgestoßen. Ich funktionierte zwar, aber die Trauer war wie ein unsichtbarer Staub, der sich auf alles legte. Ich habe bereits darüber geschrieben, wie ich versuchte, die Trauer zu bewältigen ohne Therapie, doch die Wurzeln saßen tiefer, als ich mit reinem Nachdenken erreichen konnte.

Am 9. November 2025 startete ich mit dem Onlinekurs „Kraft der Ahnen“ auf dem phoenix999-Portal. Ich wollte nicht „heilen“ im esoterischen Sinne – ich wollte den Bestand sichten. Andreas Goldemann arbeitet ohne Räucherstäbchen oder komplexe Rituale. Er nutzt seine Stimme, Töne und Bewegungen. Für jemanden, der beruflich mit Metadaten hantiert, klang das anfangs fast zu simpel. Aber nach den ersten zwei Sessions merkte ich: Hier wird nicht diskutiert, hier wird sortiert.

Ich habe den Kurs wie ein Archivprojekt kuratiert. 10 Haupt-Sessions, jede inklusive Nachspüren etwa 90 Minuten lang. Das ergibt eine Gesamtzeit von 900 Minuten, die ich meistens morgens vor dem Dienst in der Fachbibliothek verbracht habe, wenn das Licht in meiner Potsdamer Gründerzeit-Wohnung noch ganz weich ist.

Wenn die Analyse scheitert: Kopfschmerz statt Erkenntnis

In der dritten Woche gab es einen Moment, in dem ich fast abgebrochen hätte. Mein beruflicher Reflex übernahm das Kommando. Ich versuchte anfangs, Andreas' Töne wie lateinische Fachbegriffe zu analysieren, suchte nach Mustern und wollte intellektuell verstehen, warum ein bestimmter Laut jetzt meine Schultern lockern sollte. Das Ergebnis war kein innerer Frieden, sondern ein hämmerndes Pochen in den Schläfen. Mein Verstand weigerte sich, die Kontrolle an das Gefühl abzugeben.

Ich saß auf meinem Meditationskissen, starrte auf den gelben Karteikasten und fühlte mich wie eine Betrügerin. Darf ich als rationale Bibliothekarin an Genetik glauben, die man durch Töne beeinflusst? Mein innerer Monolog war gnadenlos. Doch dann fiel mein Blick auf eine Notiz in meinem Heft: Wenn es wirkt, ist es wahr. Ich schloss die Augen, ließ die Analyse Analyse sein und hörte einfach nur hin. In der Genealogie suchen wir oft nach Daten und Fakten, aber die energetische Signatur unserer Vorfahren lässt sich nicht in Tabellen pressen.

Die väterliche Linie: Signatur-Änderung im Körpergefühl

Der eigentliche Wendepunkt kam kurz vor Weihnachten, am 21. Dezember 2025. Es ging um die väterliche Linie. Seit dem Tod meines Vaters war dieser Bereich in mir wie eine gesperrte Abteilung – Archivgut mit Schutzfrist, unzugänglich. Andreas begann mit einer spezifischen Tonfolge für die männliche Ahnenreihe.

Plötzlich spürte ich ein heißes, fast stechendes Kribbeln in den Fußsohlen. Es fühlte sich an, als würde alter, schwerer Staub mit einem Hochdruckreiniger weggespült. Es war kein trauriger Moment, eher ein sehr physischer Reinigungsprozess. In diesem Augenblick verstand ich, dass mein Vater nicht nur eine Lücke hinterlassen hatte, sondern dass ich einen ganzen Bestand an ungeklärten Themen von ihm und seinen Vorfahren mit mir herumschleppte, ohne es zu wissen.

Ich notierte danach auf einer Karteikarte für meinen gelben Kasten: „Bestandsaufnahme abgeschlossen. Altlasten ausgesondert. Signatur: Vater/Linie/Freiheit.“

Recherche vs. Resonanz: Ein bibliothekarischer Vergleich

Oft werde ich gefragt, ob man nicht einfach Ahnenforschung betreiben kann, um dasselbe zu erreichen. Hier zeigt sich eine interessante Trade-off-Analyse: Die eigenständige Aufarbeitung der Familiengeschichte durch Dokumente erfordert einen deutlich höheren Zeitaufwand für die Recherche als die rein intuitive energetische Arbeit durch den Onlinekurs.

Natürlich ersetzt das eine nicht das andere. Aber für mich war der Kurs eine Abkürzung. Während ich im Archiv nur Namen finde, fand ich bei Andreas Goldemann das Gefühl dazu. Es ist der Unterschied zwischen dem Lesen eines Klappentextes und dem eigentlichen Erleben der Geschichte.

Abschlussbericht: Der sortierte Ahnen-Bestand

Mitte Februar, nach 14 Wochen, habe ich das Projekt vorerst abgeschlossen. Ich habe alle vier phoenix999-Kurse hinter mir, aber „Kraft der Ahnen“ bleibt für mich das Fundament. Es hat die Basis in mir stabilisiert. Mein gelber Karteikasten enthält nun 45 Karten mit Marginalia zu meinen inneren Prozessen – Querverweise zu Emotionen, die ich früher nicht einmal benennen konnte.

Ich bin keine Schamanin geworden. Ich sitze immer noch jeden Morgen in der Bibliothek und katalogisiere Neuzugänge. Aber wenn ich jetzt nach Hause komme und über den Park Sanssouci blicke, fühle ich mich nicht mehr allein in meiner Gründerzeit-Wohnung. Ich fühle die Reihe hinter mir. Sortiert, geklärt, im Frieden.

Falls du selbst das Gefühl hast, dass dein inneres Archiv unordentlich ist oder du Lasten trägst, die dir gar nicht gehören: Die Arbeit mit den Ahnen ist kein Hokuspokus, sondern eine Form der inneren Inventur. Man braucht nur ein bisschen Ruhe, ein Heft für Notizen und die Bereitschaft, den Tönen zuzuhören, statt sie sofort verstehen zu wollen.

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